Geschichte des Holzbaus

Die ältesten Zeugnisse von Holzbauten entstammen Ausgrabungen im Bodenseeraum und den umliegenden Schweizer Seen. Hier wurden Überreste von Pfahlbauten und Holzhütten aus der Zeit zwischen 3000 und ca. 1000 v. Chr. entdeckt.

Die ersten Zapfenverbindungen begründen den eigentlichen Beginn der Zimmermannskunst um einen Zeitraum von 1000 v.Chr.
Nachfolgend kamen die ersten Fachwerkhäuser oder nordischen Stabkirchen auf und schon bald konnte man anhand regionaler Eigenheiten Holzbauten als z.B. alemannischer, alpenländischer oder fränkischer Baustil unterscheiden.

So sind noch heute im Alpenraum viele Blockbauten und im süddeutschen Raum  Fachwerkhäuser geschichtlich dem Mittelalter als Bauzeit zuzuordnen.

Das Bauen mit Holz gewinnt heute nicht nur aufgrund der hervorragenden Ökobilanz des Holzes im Hinblick auf zukunftsfähiges Wirtschaften an Bedeutung. Der Holzbau ist heute eine moderne Angelegenheit geworden, der höchsten technischen und ästhetischen Anforderungen entspricht und ein gesundes und komfortables Wohnen in überzeugender Weise gewährleistet.

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